…und ein einziger Ton weinte in einem Frühling… (2009)
Press review
„Dem Violinkonzert …und ein einziger Ton weinte in einem Frühling… liegt eine Passage aus Jean Pauls Roman „Flegeljahre“ zugrunde. Das Stück, das für den Helmut-Sohmen-Kompositionspreis komponiert wurde und als Siegerstück hervorging, weist – der Wettbewerbsausschreibung entsprechend – einen Haydn-Bezug auf. Thomas Wally ging mit diesem Thema äußerst intelligent um. Die Partitur ist sehr gut gearbeitet und verfügt über eine subtile Klangsprache. Durch die genaue Kenntnis des Orchesterinstrumentariums ist die Partitur nicht nur für die Violine sondern für das gesamte Orchester handwerklich hervorragend gearbeitet. Das Werk ist geprägt von dem guten Formgefühl des Komponisten und schafft es, gar nicht herkömmliche Klänge aus traditionellen Instrumenten hervorzulocken. Thomas Wally ist außerdem eine wichtige, engagierte Persönlichkeit der zeitgenössischen österreichischen Musikszene.“
